Schon so viele Tage ohne
Dich, ich fühl mich so nutzlos und widerlich/
Ausgepowert, schlapp, total
beschissen, wie lange muss ich Dich noch missen/
Nur noch ein Rest von Deinem
süßen Duft liegt in meinem stillen Zimmer in der Luft/
Doch auch der wird mit der
Zeit verwehn, werd ich Dich
jemals wiedersehn?//
Denn ohne Dich macht mein
Leben keinen Sinn/
siech ich nur zuhause vor
mich hin/
Egal ob halbgas mit den Sixpacks laufen,
Kurven wetzen, durch
Tunnels schnaufen/
Ganz egal was es auch ist,
es geht nichts, wenn Du nicht bei mir bist//
Steh mir in der Kälte die
Füße eckig, die Spiegel grau, die Polster speckig/
Kein Schlüsselkuss der mich
am morgen weckt, keine Liebe die meine Kratzer leckt/
Hell und dunkel einerlei,
während ich Tag für Tag unter meiner Decke bleib/
Und draußen liegt schon
wieder Schnee, mir tut jeder verlorene Meile weh//
Was hab ich damals falsch
getan, bevor Dein Ende kam/
Ich kann und will Dich
nicht vergessen, könnte Kilo um Kilo von dir fressen/
Ich habe nur noch Dich im
Sinn, Du bist Blut, dass durch meine Adern rinnt//
(Solo)
Sie sagen ich bin ein Relikt
aus alten Tagen, ich hör das Grummeln aus meinem Magen/
Mein Herz ist kalt, meine
Haut ist blas, der Fleck unter mir ist ölig nass/
Ich hab noch Erinnerungen an
die alte Zeit, Freiheit, Grenzenlosigkeit/
Doch sie wird trüb wie mein
Blick, zur Schrottpresse führt mein letzter Trip//
Und an meinem letzten Tag
hör ich mich selbst wie ich mich frag/
Ich kann und will Dich
nicht vergessen, will Liter um Liter von dir fressen/
Ich habe nur noch Dich im
Sinn, Du warst (das) Benzin, dass durch meine Holey-Vergaser rinnt//
Nein, nein, nein, so wird es niemals sein,
30 Liter aus Benzin zieht sich meine Lady rein/
Ihr Ökoschwuchteln werdet das wohl nie kapieren/
und trotz Gutmenschentum
noch lang vor mir krepieren!//