Dreizehn Jahr der Liedermahr

oder Kabbala und Krähenfüße

 

 

Die 13, 2 x 5 + 3, den meisten ist sie einerlei/

Doch man sieht sie niemals wanken, hat ihr Lieder und Pech zu verdanken/

Sie hat sich immer durchgebissen, auf Leitern, Krähen, schwarze Katzen geschissen/

Sie ist des Unglücks wahre Lust, die Nummer 1 in meinem Frust//

 

Kommt die 13 irgendwie ins Spiel, erwart ich gleich schon nicht mehr viel/

Mit 13 unglücklich verknallt, mein Auto 13 Jahre alt/

13 Jahre in die Schule geschleppt, das passt mir prima ins Konzept/

Und auch das 13te Gehalt lässt mich als Arbeitslosen kalt//

 

Leute hört her, ich kann euch sagen, ich kann so einiges vertragen/

Ich steck was weg, ich kann was ab/

Und find heraus was es mit der 13 auf sich hat//

 

Also 13 Flaschen Sekt gesoffen, 13 mal Gesetz gebrochen/

13 mal den Hengst gemacht, hat alles aber nix gebracht//

13 male aufgestanden, 13 mal war nix vorhanden/

Beim 14ten mal erwachen, gabs selbst für mich nix mehr zu lachen//

 

13 Gigs mit`m Schwiegersohn, 13 mal vor Fans geflohen/

13 mal Ovationen erheischt, dafür dass man klampft und pfeift//

13 mal mit leeren Taschen heim gewankt zu leeren Flaschen/

13 mal in Schrank gespäht, doch leider nix gekauft, gesät//

 

Leute hört her, ich kann euch sagen, ich kann so einiges vertragen/

Ich steck was weg, ich kann was ab/

Vor allem wenn ich 13 Jägermeister intus hab//

 

13 mal allein geschlafen, dann 13 Falter, 13 Larven/

Musst mich dreizehn mal im Spiegel anschauen, zur hälfte Zombie, zur hälfte Clown/

Ich hab 13 mal dem Bauch gelauscht, vom Hirn verraten und verkauft/

13 mal 24 Stunden, im Leben keinen Sinn gefunden//

 

In der Kabbala 13 böse Geister, die Unterwelt babylonschen Meister/

Im Zahlenkreis der Todeshort, des Textes allerletztes Wort/

Dreizehn//

 

Leute hört her, ich kann euch sagen, ich kann so einiges vertragen/

Ich steck was weg, ich kann was ab/

Seitdem ich auf die 13 geschissen hab//