Sucht / Fluch der Pestillenz
oder Schwarzsehen und wegsehen
Immer wieder Freitagabend,
stell ich mir die selbe Frage/
Ob ich bei meinem Leisten
bleib oder wieder mal was wage/
Auf ausgetretnen Pfaden
wandel, den Status Quo erhalte/
Mich angleich an die gängige
Norm, oder (mich) selbst verwalte//
Ich ringe mit dem
Schweinehund, wer wird wohl triumphieren/
Egal auf was die Wahl wohl
fällt, Hauptsache amüsieren/
Neben dem Einen steht das
Andere, die Hand ziehts mit Macht zur Macht/
Wenn ich nachgeb´ ist der Tag
gelaufen, und wohl auch die Nacht//
Ich weiß ja es klingt seltsam, und ihr werdet mich jetzt
schief ansehen/
Aber es erschien mir nicht sehr ratsam, mit Nicole
Kidmann auszugehen/
Auch nicht mit Uma Thurman, mit Shakira oder Cher/
Und auch nicht mit Robert Wagner, der hat mir grade noch
gefehlt//
Ich bedenk die
Alternativen, wäge Vor- und Nachteil ab/
Schätze meine Chancen ein,
und was ich davon hab/
Mich mit Promis zu vergnügen,
oder lieber Smoke`n`Roll/
Alternativ zum
Liegenbleiben, THC und Alkohol//
Doch ich schaffe es nicht
immer, zu stark ist oft die Sucht/
Daß ich schon wieder
stundenlang vor der Glotze häng, verflucht/
So darfs einfach nicht
laufen, ich ring mich durch und schalt ihn aus/
Nehm die Kiste in die Hand,
und schmeiß sie aus dem Haus, RAUS!//
Ich weiß ja es klingt seltsam, Und ihr werdet`s nicht
verstehen/
Aber ich hatte echt mal kein Bock mehr drauf, Kai Ebel
auszustehen/
Und auch nicht Jürgen Fliege, Tobi Schlegel, Stefan Raab/
Was wir zusammen haben könnten hat der schon mit Moses P.
gehabt//
Ich hab schon manches Mal
nachgegeben, war schon manches mal der Clown/
Für die Heuchler und die
Medien, die uns diktieren was wir schaun/
Hab schon manchen Tag
verschwendet, ich scheiß auf RTL und GEZ/
Ihr habt mich lang genug
belogen, mein Geld verprasst für Dreck/
Ich denke es ist klar
geworden, ich laß es lieber sein/
Wenn ich Kulturfaschismus
will, zieh ich mir Riefenstahl Filme rein//