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Wir |
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| Durin: Gesang, Kamm, Gepfeife, Handharmonika, keine Sonntagszeitungen | Thomaer: Gitarre, Gesang, Profilneurose | |
Der musikalische Urknall für Jesus Weed and the dirty seed of hate war das letzte Joint Venture Konzert (Mai 2000), daß die Jungs auf einer der geilsten Partys die FDS je gesehen hatte in unserem Garten ablieferten, und den folgenden Nachwehen, nach dem viel zu frühen Tod von Kleinti Simon am 05.Juni 2000, und damit auch dem Ende von Joint Venture. Joint Venture haben unser Leben nachträglich beeinflusst. Für mich war es die Begleitmusik eines neuen Lebensabschnittes, von kiffen und chillen, von meiner Selbstfindung. Wir fingen an aus Spaß und irgendwie auch aus Wehmut die genialen Songs zu zocken, soweit sie uns mit unserem begrenzten musikalischen und vor allem stimmlichen Möglichkeiten gelangen. Aus reiner Gaudi zockten wir im Spätsommer und Herbst 2001 zwei Konzerte mit Joint Venture Klassikern, damals schon unter dem Namen Jesus Weed and the dirty seed of hate. Und die positiven Reaktionen haben uns damals echt überrascht. Irgendwann kam dann Durin mit dem Text von Freitag dem Zweiten an, einer Neuinterpretation von Joint Ventures Freitag, bezogen auf unser damaliges Band-Familien-Leben. Und kurze Zeit später hatten wir mit Papyrus et diabolo unseren ersten eigenen Song am Start, dass muß im Januar oder Februar 2002 gewesen sein. Nach dem Ende von CERTAMEN saßen Durin und Ich oft zusammen, rauchten und tranken, schrieben Songs, hockten am Fluß beim alten Proberaum und sinnierten über den Sinn des Lebens, und über unsere musikalische Zukunft. Im Laufe des Jahres schrieben wir einen Haufen Songs, und spielten am 21.09.02 unser erstes richtiges Konzert mit eigenem Programm. Und es ging weiter, zum Ende von 2002 hatten wir 16 Lieder fertig, von denen wir im Dezember 6 für unsere erste CD „For those about to smoke – Weed salute you“ in Dave`s „Zähringer Echo“ in Freiburg aufnahmen. Im Jahr 2003 und 2004 waren wir viel auf Tour,haben über 50 Gigs gespielt, mit den meisten Vertretern der neuen Generation Liedermacher die Bühne geteilt, haben 3 Liedermacher Open Airs (W:L:O:A) und 2 Indoor-Festivals organisiert und weiter kräftig Songs geschrieben. Im April 2005 wars dann soweit: Studio. Das erste mal professionell Aufnehmen. Es hat sich gelohnt. Heraus kam unser zweiter Silberling "THC-Ratiopharm", 13 Songs plus Intro, über 53 Minuten Spielzeit, ich denke damit sind wir dann erwachsen geworden. Im Herbst 2007 dann die Zeitenwende. Pünklich zum 5-Jährigen Jubiläum, haben sich Jesus Weed vermehrt. Das zweitlauteste Liedermacherduo der Welt ist ab sofort zu dritt. In den Top Drei unserer Herzen, mit einem Knall: Wilson aka Marc. Die konsequente Überführung alten Status Quo in diese Menage-a-trois hat unsere musikalischen Möglichkeiten vervielfacht und dem Sound ganz neue Facetten verliehen. Wir findes extrem geil und freuen uns auf viele gemeinsame Gigs.
Nachdem ich Durin Ende 1999 auf dem In Extremo Konzert in Karlsruhe-Durlach kennen lernte (wir knieten plötzlich nebeneinander auf dem Boden und beteten die Barden, gesegnet seinen sie, an) dauerte es noch fast ein Jahr bis wir ihm den vakanten Posten des Sängers bei Certamen anboten. Kurze Zeit später fanden wir mit Sascha auch noch den passenden 2ten Gitarristen, bezogen einen neuen, sehr geilen Proberaum in Mühlacker und begannen mit und an den Songs zu arbeiten. Unsere Anstrengungen führten zu einem etwa zwei Jahre dauernden weit über nur „Band“ hinausgehenden Verbund, unserer „Familie“, wie wir es damals nannten und gipfelte in unserem Album „Burning Sky“ (siehe auch Diskographie und Musik). Nach guten Reviews und einigen erfolgreichen Konzerten, begannen wir leider uns auseinander zu entwickeln, und beendeten CERTAMEN nach unserem letzten Konzert am 20.April 2001 auf dem Dragmore Festival in Heilbronn. Stilistisch verarbeiteten wir Einflüsse aus Death-, Black-, Thrash- und Klassischem Heavy-Metal und kombinierten sie mit mehrstimmigem Gesang und mittelalterlichen Anklängen in Melodieführung und Instrumentierung, ohne dem Arschtrittfaktor Abbruch zu tun. Es war tatsächlich TODROCK, und wenn ich mir "Burning Sky" heute anhöre, oder alte Tapes aus dem Proberaum ausgrabe, dann kribbelts immer noch. Was im übrigen auch bei Durin und Frank so ist und so entschlossen wir uns mal wieder zu jammen und was vom alten Zeug zu zocken, mit dem Ziel, das leider nie erschienene zweite Album mit den damals neuesten und besten Songs, die wir je geschrieben hatten, aufzunehmen. Allerdings ohne Druck oder Zeitrahmen, einfach wie wir dazu kommen und Lust haben. Mittlerweile ist das alles konkreter geworden, mit Mirko haben wir einen passenden zweiten Gitarristen gefunden, nach einem entsprechenden Schlagzeuger wird noch gefahndet, solange muß eben der Dietmar noch herhalten. Wir haben zu diesem Zwecke auch endlich wieder einen eigenen Proberaum, dirket in der Pforzheimer Innenstadt, der nach reichlich Renovierungsarbeiten richtig geil geworden ist und wir richtig heiß drauf sind wieder zu rocken. Natürlich ist die Zeit nicht an ohne Spuren vergangen und der Sound hat sich natürlich etwas verändert, ich sage mal es groovt mehr und knüppelt weniger, was ja nicht falsch sein muß. Wir bleiben dran.
Line Up Certamen -"Burning Sky":Thomaers Hauptbeschäftigung 2006. Ich bin von Anfang an Fan dieser Kick Ass Rock`n`Roll Institution aus Offenbach am Main gewesen, als sich im Frühjahr 2006 die Möglichkeit bot den Platz des Bassisten zu besetzten hab ich nicht lang gezögert. In eine so arrivierte Band einzusteigen bedeutet natürlich einiges an (Zeit)Aufwand, Proben in Frankfurt, zahllose Gigs (von April bis Dezember 2006 über 60), aber so eine Chance bekommt man nicht alle Tage, vielleicht auch nur einmal im Leben. Im März haben wir die Aufnahmen zum 4. Album abgeschlossen, welches im November erscheinen wird, und mit einer fetten Deutschlandtour im Februar 2008 einen passenden Abschluss für mich finden wird.
Shadowthrone sind das Projekt meines alten Kumpels Christopher, den ich noch aus der Schulzeit in Freudenstadt kenne. Nachdem ich 2000 auf dem Debut „Foraii – Demon 21“ bereits den Gesang und die Bassspuren beigesteuert hatte, haben Durin und ich uns 2002 gemeinsam an Clobbys neuen Songs versucht, wobei ich den Bass, Gesang und etwas Akustikgitarre übernommen habe, und Durin für den Lead-Gesang zuständig war. 6 Songs haben wir aufgenommen. Nach langer Pause, hat Clobby nun Shadowthrone wiederbelebt und noch drei weitere Songs geschrieben (zusammen über 20 min), die wir im Sommer 2006 eingespielt und eingesungen haben, zusammen mit der Session von 2002 wird jetzt alles nochmal neu gemischt, fertig gemacht und auf CD-gepresst veröffentlicht. Gerade die 3 neuen Sachen tragen auch der musikalischen Entwicklung von Durin und mir Rechnung, Ihr dürft gespannt sein. Musikalisch stehen Shadowthrone irgendwo zwischen Summoning und klassischem Metal-Zeugs, sehr leckere Mischung, mehr dazu findet ihr unter Musik. Mittlerweile ist der rundliche Silberling erschienen, hört auf den Namen "Quoth The Raven Nevermore" und ist im Kaufrausch erhältlich.
Kick Ass Hard`n`Roll Sound. Dieses Projekt bestehend aus Doc (Voc/Git, Tieflader, Ex-Inner Strenx), Phipse (Drums, Crekko) und Thomaer (Bass/Voc)liefert den perfekten Soundtrack für den Freitagabend im Rockladen Eures Vertrauens. Down trifft auf Corrosion of Conformity. Tritt Arsch und geht in Hals und Beine. Leider liegt dieses Projekt durch Docs Wiedereinstieg bei Tieflader und deren Aufnahmeprozess zum nächsten Longplayer zur Zeit auf Eis, die Songs bleiben aber was sie sind, starke Rocknummern, die auf jeden Fall noch auf CD-Verewigt werden sollten und Bock haben wir auch alle drauf, aufgeschoben ist ja nicht..., also keine Eile.